Neubau Zentrum für Labormedizin

St. Gallen

Zentrale Projektidee ist die effiziente und einfache Grundstruktur des Gebäudes. Diese beruht auf zwei stirnseitig angeordneten Erschliessungskernen mit einer maximal grossen Nutzfläche dazwischen. Das auf die Labormasse abgestimmte Fassaden- bzw. Stützenraster unterstützt die beabsichtigte Robustheit dieser Grundstruktur.
Die vertikal gegliederte Fassade macht das konstruktive Raster mit einem Grundrhythmus von 1.2 m bzw. 7.2 m nach aussen mit einer klaren Hierarchisierung vertikaler und horizontaler Elemente sichtbar. Die Brüstungen in den unteren Laborgeschossen sind mit filigranen vertikalen Keramiklamellen verkleidet während in den oberen Etagen bodentiefe Fenster optimalen Lichteinfall für ein angenehmes Arbeitsklima in den Büros ermöglichen. Die ganz an die Fassade gerückten Erschliessungskerne bieten genügend Raum für Schächte mit einer möglichst grossen Abwicklung zur problemlosen Ausfädelung der Leitungen und ermöglichen eine unkomplizierte Verteilung von Gütern und Personal mit minimalen Überschneidungen. Gleichzeitig entsteht durch ihre Anordnung die maximale, frei gestaltbare Laborfläche. Die Flexibilität wird weiterhin erhöht, indem das intelligent positionierte Stützenraster die Fassade als tragendes Element integriert und so den Verzicht auf eine weitere Stützenreihe ermöglicht. So kann eine Anordnung der Möblierung im Labor problemlos sowohl im Ein- und Zweibund als auch im Dreibund erfolgen. Durch die Positionierung der HLKK-Zentrale im 2. UG bieten die Büroetagen im 3. und 4. OG eine ähnliche Flexibilität.

Ort
St. Gallen
Wettbewerb
2025
Preise
4. Preis
Visualisierungen
maaars Visualierungen, Zürich