Passarelle Hagnau
Die bisherige Passerelle diente als Fussgänger- und kantonale Velo-Verbindung zwischen der Gemeinde Muttenz und dem Quartier Freuler, in einem verkehrstechnisch hochverdichtetem Gebiet. Mit ihrer bestehenden Lage und Geometrie hätte die Passerelle das Lichtraumprofil der neuen SBB-Gleise verletzt, welche über die ebenfalls im Rahmen des Gesamtprojektes realisierte Donnerbaumbrücke führen. Das bestehende Brückenbauwerk musste daher durch die neue Passerelle Hagnau ersetzt werden.
Mit ihrer geschwungenen Linienführung und der markanten spiralförmigen Rampe erfüllt die neue Passerelle alle Vorgaben seitens Behindertengleichstellungsgesetz, der aktuellen Normen, sowie hinsichtlich Beleuchtung und Berührungsschutz. Ein Treppenturm stellt eine alternative Wegeverbindung zur Spiralrampe dar. Die Fussweg- und Veloverbindung wurde während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten, die Realisierung der Passerelle erfolgte unter laufendem Bahnbetrieb. 2026 erhielt die Passarelle den Architekturpreis Pro Velo beider Basel.