RAD Areal

Zürich
RAD Areal

Die unmittelbare Umgebung des Baufeldes C2 ist einerseits durch grossmassstäbliche Industriebauten geprägt und andererseits durch kleinmassstäbliche Bebauungsstrukturen.
Auf dem Areal befinden sich heute Gebäude, von welchen die ehemalige Schlosserei (Werk 11) im Westen und die ehemalige Montagehalle (Werk 2 – Riegelgebäude) im Osten erhalten werden. Während im Riegelbau auch die Tragstruktur erhalten bleibt, wird die Tragkonstruktion im Werk jedoch neu erstellt. Dazwischen spannt neu ein mäandrierendes Neubauvolumen, welches Altes und Neues gleichermassen verbindet, zwischen den unterschiedlichen Nachbarschaften vermittelt und dabei spannungsvolle und grosszügige Freiräume ermöglicht.
Durch den mäandrierenden Baukörper entstehen nördlich und südlich differenzierte und spannungsvoll rhythmisierte Räume sowie ein eigenständiger und prägnanter Ausdruck. Anstelle eines langen und gleichförmig durchlaufenden Strassenraumes, entsteht ein westlich und östlich gefasster Raum, welcher sich wiederum in drei unterschiedliche Bereiche gliedert. Durch die Adaption der wichtigen Baufluchten an der Bührlestrasse wird der Baukörper verankert. In diesem Bereich ist der Abstand zur gegenüberliegenden Bebauung am grosszügigsten. Hier befindet sich dann auch der Haupteingang zu den östlichen Mietwohnungen. Die Kleinwohnungen in diesem Bereich werden strassenseitig über ein Laubengangsystem erschlossen. Im Unterschied hierzu wurde der westliche Teil mit Mehrspännern und mehreren Adressen organisiert. Durch die Gertrud- Kurz- Strasse und den Rosa- Bloch- Weg wird das Areal bereits gut mit der Umgebung vernetzt. Ergänzend dazu sind halböffentliche Verbindungen über den neuen, grosszügig dimensionierten und rhythmisierten Freiraum, dem „Gertrud- Kurz-Park „vorgesehen.

Ort
Zürich
Wettbewerb
Gesamtleistungswettbewerb 24/25, 2. Rang
Visualisierungen
maaars architektur visualisierungen, Zürich
Kooperationen
Allreal Generalunternehmung
Auslober
Mobimo