Der Architekturpreis von Pro Velo beider Basel geht dieses Jahr an die SBB und die Gemeinde Muttenz für die neue Fussgänger-/Velopasserelle Hagnau in Muttenz.

 Im Rahmen des Ausbaus der Bahninfrastruktur Basel-Muttenz musste die heutige «Hagnau-Passerelle» ersetzt werden, weil sie den über die neue Donnerbaumbrücke verkehrenden Züge in die Quere kam. Um die höhere Lage der Brücke zu überwinden, griffen die SBB zur altbewährten Lösung der Kehrschleife wie sie seit 125 Jahren im SBB-Netz in Form von Kehrtunnels angewendet wird.

Die frühere Passerelle (Fussgänger- und kantonale Veloverbindung ins Freuler-Quartier/Birsfelden) hätte in das sogenannte Lichtraumprofil des Gleises geragt, welches über die neue Donnerbaumbrücke führt. Das frühere Bauwerk musste daher abgebrochen werden. Die neue Passerelle in höherer Lage und samt integrierten Leitungen, unter anderem für die Wasserversorgung im Freuler-Quartier, ist nach den neuesten Velonormen gebaut worden.

Sie ist so gestaltet, dass sie trotz der höheren Lage über eine weniger steile Neigung verfügt als die alte Passerelle. Zudem ist die Passarelle Hagnau so breit, dass Velofahrende und zu Fuss Gehende auf der Brücke getrennt geführt werden können. Dank der maximalen Steigung von 6 % ist sie bequem zu befahren. Während der gesamten Bauzeit konnte der Fuss-/Veloverkehr aufrechterhalten werden.

Eine grosszügige und gut zu befahrende Veloinfrastruktur ist attraktiv und animiert Menschen, aufs Velo umzusteigen. Um den Veloanteil zu steigern braucht es Investitionen, welche die Sicherheit erhöhen und den Veloverkehr möglichst vom motorisierten Verkehr trennen. Die Velopasserelle Hagnau ist ein Paradebeispiel dafür, wie attraktive Veloinfrastruktur alle Altersklassen von 8 – 88 aufs Velo bringen kann.

zum Projekt Passarelle Hagnau

 

Für die Unterstützung und Mitarbeit in unseren Teams suchen wir immer wieder motivierte und engagierte

Praktikantinnen / Praktikanten für mindestens 6 -12 Monate

Anforderungen:

  • Studium der Architektur (min. 4. Semester)
  • Arbeitserfahrung mit CAD (wir arbeiten mit Archicad)
  • Gute Deutschkenntnisse, mind. Stufe B2

 

Es erwarten dich abwechslungsreiche Aufgaben in einem kreativen, aufgeschlossenen Team.
Wir freuen uns über deine Bewerbungen per Mail mit Portfolio und Lebenslauf an: robert.surbeck@theohotz.ch

 

Der  Projektwettbewerb „ZLM St.Gallen“ wurde entschieden. Wir haben mit unserem Beitrag „LAB“ den 4. Rang belegt.

Zum Projekt

 

HS 2024

THEO Förderpreis HS 2024 – Philip Gmür “steam shapes”
Prof. Momoyo Kaijima, Prof. Jacqueline Pauli

Die Arbeit beeindruckt durch ihren innovativen und zugleich traditionsbewussten Ansatz. Mit der Anwendung des Dampfbiegens, das vor allem aus dem Möbelbau bekannt ist, in einem neuen, architektonischen Massstab, verbindet sie handwerkliche Tradition mit zeitgemässer Nachhaltigkeit. Mit sorgfältiger Recherche und praktischen Experimenten entwickelt die Arbeit ein neuartiges Konstruktionsprinzip geflochtener Holztragwerke, das durch Eleganz, Effizienz und Ressourcenschonung überzeugt.

Besonders hervorzuheben ist der visionäre Entwurf einer grossen Produktionsanlage, der die praktische Umsetzbarkeit demonstriert und dem bisher wenig genutzten Potenzial von Schweizer Hartholz eine zukunftsweisende Perspektive eröffnet.

Damit leistet die Arbeit einen beeindruckenden Beitrag zur architektonischen Materialkultur und zeigt auf eindrückliche Weise, wie wiederentdeckte traditionelle Techniken nachhaltige Bauweisen inspirieren können.

 

Jurymitglieder HS 2024

– Prof. Lilit Bollinger, ETH
– Charles O. Job, Designer & Architect
– Andres Herzog, Leiter Kommunikation D-ARCH
– Inès Rausis, THEO-Preisträgerin FS 2024
– Peter Berger, Robert Surbeck und Stefan Adler, THP

FS 2025

THEO Förderpreis FS 2025 – Chiara Chan, Moritz Maeder «Under Re-Construction»
Prof. Alexandre Theriot, Prof. Dr. Philip Ursprung

Mit der Masterarbeit «Under Re-Construction» von Chiara Chan und Moritz Maeder wird eine Arbeit ausgezeichnet, die mit klarer Sprache und starkem Bilddenken überzeugt.

Im Zentrum steht eine einfache, aber eindrückliche Erkenntnis: Nichts ist für die Ewigkeit gebaut. Auch die grossen Bankgebäude am Paradeplatz, Symbole von Stabilität und Wohlstand, stehen für Werte, die sich verändern.

Die Arbeit zeigt eindrucksvoll, wie eng Architektur, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander verbunden sind. Sie macht sichtbar, dass die Hauptsitze der Banken nicht nur Gebäude sind, sondern auch Ausdruck von Macht, Wachstum und Abgrenzung. Und sie fragt, wie wir diese Räume in Zukunft anders denken und nutzen könnten.

Besonders stark ist der mutige Entwurf einer „alternativen Zukunft“. Anstatt die Fassaden einfach hinzunehmen, stellt die Arbeit die Frage: Was wäre, wenn wir die Räume zurückerobern und mit neuen Werten füllen?

Diese Masterarbeit ist kritisch, klar und kreativ zugleich. Sie lädt dazu ein, genauer hinzusehen.

 

Jurymitglieder FS 2025

– Prof. Lilit Bollinger, ETH

– Gen Atem, Künstler

– Andres Herzog, Leiter Kommunikation D-ARCH

– Inès Rausis, THEO-Preisträgerin FS 2024

– Samuel Fuchs, THEO-Preisträger HS 2023

– Peter Berger, Robert Surbeck und Stefan Adler, THP

 

 

Am 3. Juli 2025 haben wir unsere Baustelle in Bilten besucht. Anschliessend konnten wir im House of Läderach einiges über die Schokoladenherstellung erfahren und einen Schokoladenkurs absolvieren.

Hier geht es zum Projekt.

Am 3. Juli 2025 durfte unser Nicola Lussi, seine vierjährige Lehre als Zeichner Fachrichtung Architektur erfolgreich abschliessen und seinen Fähigkeitsausweis an der Feier in Winterthur entgegennehmen.

Wie gratulieren Nicola zu seiner tollen Leistung und freuen unser darüber, dass auch weiterhin unser Team mit Kompetenz und Motivation unterstützt.

Meditated Vandalism: Farbanschlag in sieben Wiederholungen

Disziplin: Digital erstellte, physisch realisierte Arbeit

Projekt: Kunst am Bau für den neuen Geschäftssitz von Theo Hotz Partner Architekten an der

Badenerstrasse 141, 8004 Zürich, Schweiz

KünstlerInnen: Gen Atem und Miriam Bossard

Der Gesamtleistungswettbewerb „RAD Areal – Zürich Oerlikon“ wurde entschieden. Wir haben mit unserem Beitrag „Mäander“ den 2. Rang belegt.

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neue Adresse ab 02.06.2025: Badenerstrasse 141, 8004 Zürich